Anwendung Ubichinon compositum Ampullen -HEEL

Hergestellt wird Ubichinon compositum Ampullen -HEEL von der Firma HEEL.

    Abszess

    Können sich nicht nur an der Haut, sondern auch im Körper zum Beispiel Nierenabszess oder Abszess in der weiblichen Brust Mastitis, bilden.

    Adipositas

    Ab einem Übergewicht mit mehr als 10 Prozent über Broca-Normalgewicht beziehungsweise einem Body-Mass-Index größer als 25 kg/m² spricht man von Adipositas.
    In der industriellen Überflussgesellschaft ein sehr häufiges und ernstzunehmendes Problem das andere Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann. Ab 20 Prozent über Broca-Norgewicht nimmt Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko deutlich zu.

    Adnexitis

    Gleichzeitige Entzündung von Eileiter und Eierstock (Adnexe = Eileiter und Eierstöcke); relativ häufiges KH-Bild (ca. 10-15 % der Frauen im gebärfähigen Alter erkranken mindestens 1x im Leben daran; Altersgipfel: um 20 Jahre)

    Akne vulgaris

    Bildung von Komedonen (Mitessern) auf Grund übermäßiger und veränderter Talgdrüsensekretion (Seborrhoe) und verstärkter Verhornung der Talgdrüsenausführungsgänge und eine daraus folgende Perifollikulitis.

    Allergie

    Spezifische Überempfindlichkeit gegenüber best. Antigenen, die normalerweise nicht schädlich sind; ausgelöst durch Antigen-Antikörper-Reaktionen mit der Folge einer überschießenden Immunantwort bis hin zum anaphylaktischen Schock. Siehe auch Allergien.

    Allergien

    Allergien beschreiben im Allgemeinen überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert. Diese Umweltstoffe werden als Allergene bezeichnet.

    Alzheimer-Demenz

    Demenz mit bis dato ungeklärter Ursache. Schätzungsweise sind 5 Prozent der Über-60-jährigen und 20 Prozent der Über-80-jährigen sind betroffen. Interressant dabei ist das Frauen häufiger betroffen sind als Männer. In der Forschung werden genetische und stoffwechselbedingte Faktoren diskutiert.

    Amenorrhoe

    Primäre: auch im Laufe des 16. Lebensjahrs noch nicht vorhandener Zyklus; Sekundäre: nach vorher normalen Zyklen mindestens drei Monate lang ausbleibend (Schwangerschaft, Stillzeit, Magersucht, hormonelle Stöhrungen, bestimmte Ovarialtumoren, Hypophysen- und Hypothalamusstörung).

    Anämie

    Synonym: Blutarmut; Verminderung der Erys und/oder des Hb & Hkt; Man spricht dabei von einer eigenständige Krankheit oder Folge einer anderen Erkrankung.

    Analfissur

    Hochroter, schmerzhafter, längsverlaufender Einriss der Haut am Analkanal. Häufig titt eine Analfissur als Folge eines erhöhten Sphinktertonus auf.

    Angina pectoris

    Angina pectoris ist ein anfallsartiger Schmerz in der Brust, der durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst wird. Meist beruht diese auf einer Engstelle (Stenose) eines Herzkranzgefäßes.

    Synonyme

    • Stenokardie
    • Brustenge,
    • Herzschmerz
    • Abkürzung AP

    Angina pectoris, stabile

    Eine stabile Angina pectoris liegt vor, wenn der Schmerzcharakter der Anfälle immer gleich ist und die Beschwerden der entsprechende Gegenmaßnahmen wie körperliche Ruhe oder Medikamenteneinnahme nachlassen.

    Angina tonsillaris

    Akute Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillen); meist durch Streptokokken, seltener durch Pneumokokken oder Staphylokokken verursacht.

    Angst

    Unbestimmtes Gefühl der Bedrohung und Gefahr, oft mit körperlichen Begleitsymptomen wie Schwitzen, Zittern, Mundtrockenheit, Herzrasen.

    Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Begrifflich wird dabei die objektunbestimmte Angst (lateinisch angor) von der objektbezogenen Furcht (lateinisch timor) unterschieden. Weiterhin lässt sich die aktuelle Emotion Angst unterscheiden von der Persönlichkeitseigenschaft Ängstlichkeit, also häufiger und intensiver Angst zu fühlen als andere Menschen.

    Geschichtlich hat die Angst eine wichtige Funktion als ein die Sinne erhöhten Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten einleitet. Da der Energieaufwand für eine Flucht gering ist (wenige hundert Kilokalorien), übersehene Bedrohungen aber äußerst folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen können, ist die Alarmanlage Angst sehr empfindlich eingestellt, was in vielen Fehlalarmen resultiert.

    Angst kann sowohl bewusst als auch unbewusst wirken. Entstehen durch Angst andauernde Kontrollverluste oder Lähmungen, wird von einer Angststörung gesprochen; ist diese Angst an ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation gebunden, spricht man von einer Phobie.

    Beispiele von Ängsten

    • Angst vor Spinnentieren (Arachnophobie)
    • Prüfungsangst: entweder Angst vor Prüfung selbst oder Angst, die Prüfung nicht zu bestehen
    • Flugangst: Angst von Personen (tritt sowohl bei Passagieren als auch bei Piloten auf), dass das Flugzeug abstürzen könnte
    • Platzangst (Agoraphobie): Angst vor weiten Plätzen, breiten Straßen, in großen Warenhäusern und Shopping Centern, besonders in Megamalls und auf ihren Parkflächen;
    • Einschlussangst (Klaustrophobie): im Aufzug, Kino, oder Menschenmengen aufkommendes Gefühl der Beklemmung
    • Angst vor der Angst (Phobophobie): objektlose Angst vor den eigenen Angstsymptomen
    • Akrophobie, die Höhenangst

    Anosmie

    Vollständiger Ausfall der Riechfunktion

    Arteriosklerose

    Krankhafte Veränderung der Arterienwand mit Verdickung und Verhärtung. Im engeren Sinn gebräuchliches Synonym für Atherosklerose; Frauen bis zum Klimakterium sind seltener betroffen als jüngere Erwachsenen Frauen, dies ist aufgrund einer Schutzfunktion der Geschlechtshormone so.

    Arthritis

    Entsteht durch Entzündund der Synovialis, geht meist mit Rubor, Dolor, Tumor, Calor, Functio laesa und eventuell Gelenkerguss einher. Bei Arthritis sind zahlreiche Ursachen möglich.

    Arthrose

    Schmerzhafte degenerierte Gelenkerkrankheit mit Zerstörung der Gelenkknorpels und Entzündung der Innenschicht der Gelenkkapsel, die zur völligen Versteifung eines Gelenks führen kann; bei älteren Menschen sind vor allem die Hüft- und Kniegelenke sind betroffen. (Kox- beziehungsweise Gonarthrose)

    Asthma bronchiale

    Anfallsweise auftretende Atemnot durch ganz oder teilweise reversible Atemwegsobstruktion. Ein bis zewi Prozent aller Erwachsenen und zwei bis vier Prozent aller Kinder sind betroffen.

    Einteilung

    • extrinsic: allergisch Typ I (Hausstaub, Mehlstaub, Blütenpollen, Nahrungsmittel, Tierhaare, Schimmelpilze, Gräser)
    • intrinsic: hier Infekte, körperlischer Anstrengung, kalte Luft, psychische Faktoren oder die Inhalation atemwegreizender Substanzen; Mischform häufig

    Symptomatik

    • Atemnot mit typisch erschwerter und verlängerter Ausatmung.
    • Giemen und Pfeifen
    • Erstickungsangst und Todesangst
    • am Ende des Asthmaanfalls zäher, glasiger Schleim
    • Asthmatikerstellung (aufrecht sitzen mit vornübergeneigtem Oberkörper und ganz leise sprechen nach Ausatmung)

    Differentialdiagnose

    Wichtig ist hier eine genaue Differentialdiagnose durchzuführen - speziell mit Lungenödem, Lungenembolie, Fremdkörperaspiration und Hyperventilationssyndrom.

    Bandscheibenprolaps, Diskusprolaps

    Austritt von Bandscheibengewebe in die Zwischenwirbellöcher oder den Wirbelkanal mit Kompression der Spinalnervenwurzeln oder des RM selbst; häufigste Ursache eines Nervenwurzelsyndroms

    Bandscheibenprotrusion

    Vorwölbung von Bandscheibengewebe in die Zwischenwirbellöcher oder den Wirbelkanal mit Kompression der Spinalnervenwurzeln oder des RM selbst; häufigste Ursache eines Nervenwurzelsyndroms

    Blasenpapillom

    Gutartiger Blasentumor, keine Präkanzerose, geringes Entartungsrisiko. Entstehung und Symptome gleichen dem Blasenkarzinom. Bleibt lange Zeit symptomlos; das erste und meist einzige Symptom ist oft die schmerzlose Hämaturie. Eventuell rez. HWI auffällig.

    Bronchiektasen

    Sackförmige oder zylindrische irreversible Ausweitung der Bronchien oder deren Äste. Angeboren oder Folge frühkindlicher Infektionen einer Tuberkulose.

    Bronchitis

    Als Bronchitis wird die Entzündung der Bronchien bezeichnet. Aufgrund klinisch bedeutsamer Unterschiede erfolgt eine Einteilung in akute Bronchitis, chronische Bronchitis und chronisch obstruktive Bronchitis.

    Griechisch brónche = Kehle;

    Plural: Bronchitiden

    Siehe auch Lungenentzündung oder Pneumonie (eine Entzündung des Lungengewebes)

    Candidosen

    Meist lokale Pilzinfektion der Haut und Schleimhaut, in 80 % der Fälle durch den Hefepilz Candida albicans (weißer Pilz) und in 20 % durch andere Hefen bedingt.

    Claudicatio intermittens

    Höhergradige Verengungen v. Beinarterien erzeugen starke Schmerzen beim Gehen schon nach kurzer Distanz - zwingen zum Ausruhen.

    Colitis ulcerosa

    Chronische Dickdarmentzündung, beginnt meist im Rektum und schreitet in Richtung Dünndarm fort. Nicht selten isolierter Rektumbefall, in 30 % Befall des ges. Dickdarms. Die Entzündung ist auf die Schleimhaut und Submukosa begrenzt - Ulzera und Abszesse.

    Cushing-Syndrom

    Störung des Nebennierenrindenhormonhaushalts mit (überwiegender) Erhöhung von Cortisol im Blut; Frauen erkranken viermal häufiger als Männer.

    Cystis

    Epithelumkleideter Hohlraum, der mit flüssigem, gallertigem oder festem Inhalt gefüllt ist.

    Demenz

    Organisch bedingter, fortschreitender Verlust geistiger Fähigkeiten. Ein komplexes Symptombild eines chronischen Verwirrtheitszustands mit folgenden Symptomen:
    • Gedächtnis
    • Wahrnehmungs
    • Denkstörungen (auch Wahnvorstellungen)
    • Desorientiertheit
    • Persönlichkeitsveränderungen

    Diabetes mellitus

    Bei chronischen Störungen des Glukosestoffwechsels mit erhöhtem Blutzuckerspiegel durch Insulinmangel oder verminderte Reaktionsfähigkeit des Körpers auf Insulin spricht man von Diabetes mellitus.

    Dickdarmdivertikulose

    Zahlreiche, meist falsche Divertikel vor allem in Colon descendens und Sigma. Dickdarmdivertikel sind die häufigsten Divertikel des Verdauungstrakts. Durch Darmwandschwäche (konstitutionell, im Alter) in Kombination m. erhöhtem Darminnendruck.

    Ekzem

    Sammelbegriff für verschiedene entzündlich, in der Regel juckende Hauterkrankungen. Meist mit papulovesikulösen, nässenden Effloreszenzen und Krustenbildung im akuten Schub und trockener, schuppige Haut (Verhornung, Rhagaden,...) im chronischen Stadium. Kein Schleimhautbefall.

    Endometriose

    Vorkommen von ektoper (am falschen Ort befindl.) Gebärmutterschleimhaut, dass heist außerhalb der Gebärmutterhöhle. Endometriumzellen im Bereich der inneren und äußeren Geschlechtsorgane, aber auch in entfernten Organen (zum Beispiel Eileiter, Eierstöcke) oder Narben von Bauch-Operationen.

    Erbrechen

    Bei fast allen gastroenterologischen Erkrankungen. Vor allem beim akuten Abdomen, bei der akuten Gastritis oder Gastroenteritis sowie bei Magen- und Darmgeschwüren. Aber auch andere psychisch Ursachen sind möglich.

    Erysipel

    Flächenhafte Entzündung der Haut und Unterhaut, am häufigsten durch Streptokokken bedingt; meist dringen die Erreger über kleine Wunden (um Beispiel zwischen den Zehen) in die Haut ein und breiten sich dann aus.

    Fazialisparese

    Lähmung der vom N. facialis (VII. Hirnnerv) versorgten Muskeln einer Gesichtshälfte der Schädigung der N. facialis; je nach Lokalisation der Schädigung werden eine zentrale und eine periphere Fazialislähmung unterschieden.

    Fibromyalgie-Syndrom

    Generalisierte, mechanisch nicht erklärbare Schmerzsymptomatik der Sehnenansätze und Muskeln mit uncharakterischen, schmerzhaften Druckpunkten (tender points), vegetative Störungen und psychosomatischen Hintergrund.

    Gedächtnisschwäche

    Unfähigkeit des Betroffenen, sich Eindrücke und Ereignisse zu merken und sich auch später daran zu erinnern.

    Gefäßentzündung

    Systemische Entzündungen, die von der Wand der Blutgefäße ausgehen und in der Regel durch Autoimmunerkrankungen bedingt sind. Es können je nach Erkrankung große, mittlere oder kleine Arterien oder Kapillaren verschiedener Organe betroffen sein.

    Gerstenkorn

    Meist staphylokokkenbedingte, akute, eitrige Infektion der Liddrüsen, die im Lidkanten- oder Wimpernbereich (Hordeolum externum) oder an der Lidinnenseite (Hordeolum internum) lokalisiert sein kann.

    Hagelkorn

    Chronische Entzündung in Folge eines Sekretstaus in den Meibom-Talgdrüsen (Talgdrüsen der Augenlider, die am freien Lidrand enden) im Oberlid oder Unterlid. Zeigt sich als derber, nicht verschieblicher Knoten des Lids.

    Harnwegsinfekt

    Unter einem Harnwegsinfekt versteht man eine durch Krankheitserreger verursachte Infektionskrankheit der ableitenden Harnwege.

    Die Infektion kann sich dabei bis in die Nieren und Blutbahn ausbreiten und infolgedessen zu bedrohlichen Krankheitsbildern führen.

    Herpes zoster

    Zweiterkrankung durch das Windpockenvirus (Varizella-Zoster-Virus) mit meist nur geringen Allgemeinerscheinungen und einem typischen Hautausschlag, der aus vielen kleinen Bläschen besteht.

    Herzinsuffizienz

    Unfähigkeit des Herzens, das vom Organismus (entspricht seiner unterschiedlichen metabolischen Bedürfnisse) benötigte Blutvolumen bei normalen Druckverhältnissen zu fördern. In 90 % der Fälle ist eine arterielle Hypertonie primäre Ursache!

    Hypertonie

    Als Hypertonie bezeichnet man die dauerhafte Erhöhung des Blutdrucks auf Werte von systolisch >140 mmHg und diastolisch >90 mmHg.

    Hypothyreose

    Unterfunktion der Schilddrüse mit erniedrigter Hormonkonzentration im Serum. Angeboren; Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz; Thyreoditis Hashimoto; iatrogen nach Strumektomie

    Impotenz

    Sammelbegriff für die Unfähigkeit zur Fortpflanzung, im eigentlichen Sinne bezeichnet sie das Unvermögen, den Geschlechtsakt auszuüben

    Keloid

    Gutartige Bindegewebswucherung; tritt vor allem nach Verbrennungen oder Verätzungen, aber auch bei Akne, bakterieller Wundinfektionen oder Operationswunden auf; im Gegensatz zur hypertrophen Narbe nicht auf den Ort des Traumas beschränkt.

    Klimakterium

    Wechseljahre der Frau; Lebensphase zwischen dem Ende der Fortpflanzungsfähigkeit und dem Senium (Greisenalter).

    Beginn und Dauer sehr unterschiedlich (zwischen dem 45. - 60. Lebensjahr); nachlassende Ovarialfunktion mit immer geringer werdender Gestagen- und Östrogenproduktion.

    Konzentrationsstörungen

    Unfähigkeit, über eine längere Zeit Wahrnehmung, Vorstellung und Denken auf eine best. Situation oder einen Gegenstand auszurichten.

    Kopfschmerzen

    Kann ein eigenständiges Beschwerdebild als auch Symptom einer anderen Erkrankung sein. Diagnostik entscheidend. Akut oder chronisch; Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten können chronische Kopfschmerzen verursachen.

    Leberzirrhose

    Chronisch-progrediente, irreversible Zerstörung der Leberläppchen, die mit knotig-narbigem Umbau der Leber einhergeht. Ist das mögliche Endstadium um nahezu aller Lebererkrankungen. Folgezustände sind lebensbedrohlich.

    Leukämie

    Bösartige Erkrankung der weißen Blutzellen mit unkontrollierter, krebsartiger Wucherung von Leukozyten. Häufigkeit ca. 1:20.000; bei geringstem Verdacht (LK-Vergrößerung, Hepatosplenomegalie) zum Arzt überweisen!

    Lungenemphysem

    Überdehnung des Lungengewebes mit unwiderruflicher Zerstörung von Alveolen und Alveolarsepten. Dadurch Bildung immer größerer Emphysemblasen, Vergrößerung der Atemtotraums und Verminderung der Gasaustauschfläche.

    Lupus erythematodes, systemischer

    Generalisierte, oft schwere Autoimmunerkrankung, die praktisch alle Organe schädigen kann; 90 % der Betroffenen sind Frauen; Der Altersgipfel liegt von 30 bis 40 Lebensjahre.

    Lymphadenitis

    Als Lymphadenitis wird die Lymphadenopathie (krankhafte Schwellung von Lymphknoten) aufgrund von Infektionen (akuten oder chronischen) bezeichnet. Ebenso wird in der Medizin der Begriff reaktive Lymphknotenschwellung verwendet.

    Lymphangitis

    Entzündung der Lymphgefäße in einem Lymphabflussgebiet; umgangssprachlich - wie auch die Sepsis - als Blutvergiftung bezeichnet. Aus einer Lymphangitis kann sich eine Sepsis entwickeln.

    Meteorismus

    siehe Blähungen

    Migräne

    Kopfschmerzerkrankung mit rezidiv., meist halbseitig auftretenden Kopfschmerzanfällten und vegetativen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen. Die Häufigkeit in der Bevölkerung liegt bei ca. 10-15 Prozent (bezogen auf Mitteleuropa). Frauen sind stathäufiger betroffen als Männer

    Mononukleose, infektiöse

    Die infektiöse Mononukleose ist eine sehr häufige und normalerweise harmlose Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird. Schätzungsweise 95 Prozent aller Europäer infizieren sich bis zum 30. Lebensjahr mit dem Virus, das durch Antikörper im Blut nachgewiesen werden kann. Bei den meisten Menschen, vor allem bei Kindern unter zehn Jahren, verläuft die Erkrankung ohne Symptome; bei Erwachsenen treten meist grippeähnliche Krankheitsanzeichen und nur selten Komplikationen auf.

    Alternative Bezeichnungen

    • Infektiöse Mononukleose
    • Pfeiffer-Drüsenfieber
    • Pfeiffersches Drüsenfieber
    • Mononukleose
    • Mononucleosis infectiosa
    • Monozytenangina
    • Morbus Pfeiffer

    Vor allem bei den wenigen Jugendlichen, die Symptome aufweisen, können zusätzlich Lymphknoten anschwellen und eine Halsentzündung beziehungsweise Mandelentzündung entstehen. Weiterhin können auch eine Milzvergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß auftreten.

    Die Viren befallen die Lymphknoten und die Organe des Lymphatischen Rachenringes, aber auch Leber, Milz und Herz. In der Regel tritt die Krankheit im Leben eines Menschen nur einmal auf, aber so wie bei anderen Herpesviren verbleibt das Epstein-Barr-Virus lebenslang im Körper und kann schubweise wieder aktiviert werden (oft fälschlicherweise als Reinfektion bezeichnet).

    Langgezogene Krankheitsverläufe, die sich in abgeschwächter Form mitunter über Monate und Jahre erstrecken, sind selten und nicht zu verwechseln mit postinfektiöser generalisierter Schwäche und Müdigkeit mit einer Dauer bis zu einem Jahr, wie sie auch nach anderen Virusinfektionen auftreten können.

    Der Krankheitsname geht auf den Kinderarzt Emil Pfeiffer (1846–1921) zurück.

    [Wikipedia 2012]

    Morbus Bechterew

    Entzündliche, rheumatische Allgemeinerkrankung mit Manifestation besonders an der WS einschließlich der Iliosakralgelenke. Im Endstadium typische knöcherne Versteifung (Ankylose) vor allem der WS. Die Betroffenen sind zu 80 % Männer. Der Erkrankungsbeginn an Morbus Bechterew liegt vor allem zeischen dem 16.-40. Lebensjahr.

    Morbus Crohn

    Chronische Entzündung unklarer Ursache, die im ganzen Verdauungstrakt vom Mund (selten) bis zum After auftreten kann. In etwa 75 % der Fälle sind der letzte Ileum-Abschnitt und der anschließende Dickdarm betroffen. Es kommt zu einer Fistelbildung!

    Morbus Hodgkin

    Vermutlich von den Lymphknoten ausgehende, häufige (1:20.000), bösartige Erkrankung, bei der in der feingeweblichen Untersuchung ganz bestimmte Zellen nachzuweisen sind. Sternberg-Reed-Riesenzellen und Hodgkin-Zellen.

    Morbus Reiter

    Klassische, durch Infektionen ausgelöste Systemkombination aus Arthritis, Urethritis und Konjunktivitis; Betroffen sind zu 90 % Männer, wobei der Altersgipfel zwischen dem 30sten und 40sten Lebensjahr liegt.

    Multiple Sklerose

    Ätiologisch ungeklärte chronisch-entzündl. Zentrales Nervensystem-Erkrankung, die zur herdförmigen Zerstörung der Markscheiden führt; mit einer Häufigkeit von 1:2000 Einwohnern eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in unseren Breiten; Typisch ist der schubförmiger Verlauf der Krankheit.

    Mundgeruch, übel

    Kann auch bei Erkrankungen im Mund-Rachen-Raum oder Verdauungstrakt sowie durch längeres Fasten bedingt sein.

    Neurodermitis

    Chronisch-rezidivierende Entzündung der Haut mit Juckreiz, Rötung, Nässen, Schuppung und Krustenbildung; Erkrankung aus dem atopischen Formenkreis.

    Non-Hodgkin-Lymphom

    Bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems. Abgrenzung zum Morbus Hodgkin: frühere generalisierte Ausbreitung (auch im Knochenmark), histologisch keine Hodgkin- und Sternberg-Reed-Riesenzellen.

    Ödem

    Ansammlung wässriger Flüssigkeit im Gewebe, die sich durch eine schmerzlose, nicht gerötete Schwellung zeigt. Auftreten lokalisiert oder generalisiert. Die Prognose hängt von der Ursache ab.

    Osteoporose

    Generalisierte Knochenerkrankung mit Verminderung der Knochenmasse und erhöhtem Knochenbruchrisiko; häufige Erkrankung

    Otitis externa

    Entzündung der äußeren Gehörgangs: begünstigt durch Hautschädigung von außen zum Beispiel unsauberes Badewasser, mechanische Irritation durch Wattestäbchen; Erreger: vorwiegend Bakterien (zum Beispiel Staphylokokken, Pseudomonas, Proteus), selten auch Pilze.

    Pankreatitis

    Ist eine Bauchspeichdeldrüsenentzündung. Hierbei wird weiter in eine akute oder eine chronische Krankheit unterschieden.

    Parese

    Gleichbedeutend mit Lähmung. Oft wird das Wort jedoch einschränkend im Sinne von inkomplette Kraftminderung verwendet. Eine vollständige Lähmung bezeichnet man eher als Paralyse oder Plegie.

    Parodontopathie

    Erkrankungen des Zahnhalteapparats, bei denen sich der Zahn aus seiner festen Verankerung im Kieferknochen löst. Die genaue Ursache ist häufig unbekannt.

    Periostitis

    Entsteht hämatogen, fortgeleitet bei Osteomyelitis oder durch direkte äußere Einwirkung (zum Beispiel sportliche Überlastung; häufig an der medialen Schienbeinkante)

    Pharyngitis

    Kommen meist bei Infektionen der oberen Atemwege vor. Durch Bakterien oder Viren bedingt. Chronisch: Folger langfristiger Einwirkung von verschiedenen Noxen wie Staub, Nikotin, Alkohl, Chemikalien oder Reizgase. Auch bei chronisch behinderter Nasenatmung.

    Pneumonie

    Entzündung des Lungenparenchyms (Funktionsgewebe) durch infektiöse, allergische oder physikalisch-chemische Ursachen.

    Polyneuropathie

    Nicht verletzungsbedingte Erkrankung mehrerer peripherer Nerven mit mögl. Beeinträchtigung sensibler, motorischer und vegetativer Nerven; sehr häufige Erkrankung, besonders im Rahmen eines Diabetes mell. oder Alkoholmissbrauchs.

    Polyposis intestinalis

    Eine Sonderform ist die erbliche familiäre Polypose (Adenomatosis coli), bei der die Kolonschleimhaut von Adenomen förmlich übersät ist. (siehe Dickdarmpolypen)

    Pruritus

    Häufiges, manchmal sogar erstes oder einziges Symptom vieler Haut- und Allgemeinerkrankungen. Er kann den Patienten unerträglich quälen.

    Psoriasis

    Chronische, meist schubförmig verlaufende Hauterkrankung mit genet. Dispo. kennzeichnend sind gesteigerte Zellneubildung der Oberhaut und eine Verhornungsstörung. Die Häufigkeit liegt bei zirka 1-3 % der Bevölkerung und der Altersgipfel der Erstmanifestation liegt ungefähr im Bereich vom 10. bis 31. Lebensjahr.

    Pyelonephritis

    Häufigste Nierenerkrankung; meist bakteriell bedingte Entzündung von Nierenbecken und -parenchym durch Aufsteigen von bakt. Erregern einer Zystitis ins Nierenbecken. Hämatogene Ausbreitung der Erreger wesentlich seltener.

    Rachenmandelhyperplasie

    Hyperplasie der Rachenmandel, die fast ausschließlich bei (Klein-)Kindern auftritt.

    Rhagade

    Spaltförmiger Hauteinriss, die durch Dehnung ausgetrockneter oder stark verhornter Hautareale entstehen (Mundwinkel) Aber auch bei Vorschädigung der Haut zum Beispiel häufig Risse in den Zwischenzehenräumen bei Mykose.

    Rheumatoide Arthritis

    Chronisch-entzündliche, oft in Schüben verlaufende Erkrankung des Stütz- und Muskelgewebes mit Manifestation vor allem an der Gelenkinnenhaut (Synovialis) und an gelenknahen Strukturen; Bei Frauen 3x häufiger als bei Männern. Der Altersgipfel liegt um das 40ste Lebensjahr herum.

    Rhinitis, vasomotorische

    Ursache sind vermutlich vegetative Störungen der Nasenschleimhautgefäße. Die Symptomatik ähnelt der des alllergischen Schnupfens. Es ist jedoch kein Allergennachweis möglich.

    Rosacea

    Erkrankung des Erwachsenenalters mit Rötung, Teleangiektasien, Papeln und Pusteln im Gesicht; chronisch-progredienter Verlauf; im klein. Bild akneähnlich; Die Ursache ist unbekannt, vermutet wird nach derzeitigen Wissensstand eine genetische Veranlagung.

    Schlaganfall

    Akute Durchblutungsstörung des Gehirns mit neurolog. Ausfällen (z.B. Bewusstseinstrübung, Lähmungen, Sensibilitätsstörungen), fast immer als Folge arteriosklerotische Prozesse der hirnversorgenden Gefäße. 15 % aller Todesfälle.

    Schwindel

    Gleichgewichtsstörung, bei der der Betroffene nicht vorhandene Bewegungen der Umgebung wahrnimmt; tritt oft zusammen mit Übelkeit, Erbrechen und anderen vegetativen Symptomen auf.

    Seborrhoe

    Ekzemform mit scharf begrenzten rundlichen, zu Beginn an Follikel gebundenen Hautrötungen, die von gelb-bräunlichen, fettigen (seborrhoischen) Schuppen bedeckt sind; Ursache unklar.

    Sjögren-Syndrom

    Chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung der Tränen- und Speicheldrüsen mit Verminderung der Sekretion; überwiegend erkranken Frauen.

    Star, grauer

    Trübung der Augenlinse. Tritt meist beidseitig auf.

    Star, grüner

    Erhöhung des Augeninnendrucks (Intraokulardruck). Es besteht die Gefahr der Druckschädigung des Sehnervs mit nachfolgender Erblindung (= absolutes Glaukom).

    Struma

    Jede Schilddrüsenvergrößerung unabhängig von der Ursache und Funktionslage; häufige Erkrankung.

    Struma, euthyreote

    Schilddrüsenvergrößerung bei regelrechter Schilddrüsenwechsellage; häufige Erkrankung; 15 % der Bevölkerung sind betroffen; häufigste Ursache ist Jodmangel in der Nahrung.

    Sudeck-Dystrophie

    Folgeerkrankung nach gelenknahen Frakturen, Weichteilverletzungen oder OP; meist an Unterarm oder Hand mit Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen. Vermutlich neurovaskuläre Fehlregulation

    Tendovaginitis

    Sie äußert sich in starken, stechenden oder ziehenden Schmerzen. Sehnenscheidenentzündungen treten vor allem im Bereich des Handgelenks auf, aber z. B. auch im Sprunggelenk-Bereich.

    Tetanie

    Anfallsartige Störung der Motorik und Sensibilität bei gesteigerter neuromuskulärer Erregbarkeit in Abhängigkeit von der Calciumkonzentration im Blut;

    Leitsymptome

    • Muskelkrämpfe (Arme und Beine)
    • Pfötchenstellung der Hände

    Thrombophlebitis

    Mit einer Thrombose einhergehende Entzündung der oberflächlichen Venen

    Trigeminusneuralgie

    Schmerzerkrankung im Versorgungsgebiet des N. trigeminus, die fast auschließlich Menschen über 50 Jahren oder Patienten mit vorbestehenden neurolog. Erkranungen wie zum Beispiel Multiple Sklerose betrifft.

    Ulcus cruris

    Hautdefekt am Unterschenkel, der mind. bis in die Lederhaut reicht; einzeln oder mehrfach auftretend, in 85 % venös, seltener arteriell bedingt; Kombinierte Formen (Ulcus mixtum) können auch vorkommen.

    Urolithiasis

    Steinbildung im Hohlsystem der Nieren und ableitenden Harnwege

    Uterusmyom

    Gutartiger Tumor der glatten Uterusmuskulatur; häufige Erkrankung: zirka 20 Prozent aller Frauen über 30 Jahre haben Uterusmyome. Die Ursache ist unklar. Es gilt als sicher, dass das Myomwachstum durch Östrogene gefördert wird.

    Varikose

    Unregelmäßig geschlängelte und erweiterte oberflächliche Venen, am häufigsten an den Beinen auftretend. Zirka 20 Prozent der Erwachsenen; Erstmanifestation meist im 3. Lebensjahrzehnt. Kommt bei Frauen 3x häufiger als bei Männern vor.

Weitere Informationen: